Friday, January 30, 2015

New Artillery Regulations added

New Artillery Regulations added


Liste aller bekannten Vorschriften und Handbücher zur Deutschen Artillerie von Reichswehr und Wehrmacht

Heute habe ich die bereits angekündigten weiteren Vorschriften (z.B. D. - Druckvorschriften) sowie Merkblätter mit Artillerie-Bezug in die H.Dv.-Listen eingearbeitet.
Diese habe ich entnommen aus dem Archiv für technische Dokumente 1900-1945.

Siehe dazu den Link "Artillery Regulations" rechts unter "Content" !


List of all known Regulations and Manuals for German Artillery of the Reichswehr and Wehrmacht

Today I have incorporated in the different online lists additional artillery regulations (eg D. - Druckvorschriften) and 'Merkblätter' (instruction sheets).
These were taken from: 'Archiv für technische Dokumente 1900-1945'.

Please click the link "Artillery Regulations" on the right under the heading "Content" !


Saturday, September 20, 2014

German Artillery Regulations and Manuals

German Artillery Regulations and Manuals


Liste aller bekannten Vorschriften und Handbücher zur Deutschen Artillerie von Reichswehr und Wehrmacht

In diese Liste habe ich zuerst einmal alle Heeres-Druckvorschriften (H.Dv.) mit Artilleriebezug (ca. 1920-1945, Reichswehr und Wehrmacht) aufgenommen. Dabei habe ich nicht nur die reinen Artillerie-Vorschriften ausgewählt, sondern auch diese zu den schweren Infanteriewaffen und zur Nebeltruppe sowie ergänzende Vorschriften zu Beobachtungs- und Vermessungsgerät, zur Gerätebehandlung- und Verwaltung, zur Munition sowie eine Liste der Schußtafeln. Zwecks Übersicht habe ich die Vorschriften in mehrere Gruppen gegliedert und auf Unterseiten verteilt. Sie finden diese Listen auf: Artillery Regulations (siehe auch unter "Content" rechts oben).

Entnommen habe ich die Einträge meiner Liste aus einer Komplettliste aller H.Dv., die unter "Axis History" veröffentlicht wurde. Hier war mir wichtig, alle Vorschriften herauszufiltern, die einen Bezug zur Artillerie sowie den anderen indirekt feuernden Waffen haben. Wegen des großen Umfanges habe ich alle Einträge zu den Fernmeldern entfernt, obwohl diese natürlich ebenfalls wichtig für die Führung und den Betrieb der Artillerie waren. Hier gibt es einfach zu viele Vorschriften zu den verschiedenen Geräten und aus Gründen der Übersichtlichkeit habe ich mich entschlossen, diese vorläufig wegzulassen.

Weiters habe ich auch schon eine Liste von anderen Vorschriften (z.B. D. - Druckvorschriften) sowie Merkblättern mit Artillerie-Bezug zusammengestellt, die ich in nächster Zeit in die H.Dv.-Listen einarbeiten werde. Diese habe ich entnommen aus dem Archiv für technische Dokumente 1900-1945.

Diese Listen habe ich in erster Linie für mich selbst zusammengestellt, als Hilfe bei meiner Recherchier- und Sammlertätigkeit, denke aber auch, daß sie für andere an der deutschen Artillerie Interessierten hilfreich sein könnten.


List of all known Regulations and Manuals for German Artillery of the Reichswehr and Wehrmacht

In this list, I first recorded all 'Heeres-Druckvorschriften' (H.Dv.) with connection to artillery (ca. 1920 to 1945, of the Reichswehr and the Wehrmacht). There I have not only taken the pure artillery regulations/manuals, but also those of the heavy infantry weapons and the 'Nebeltruppen' (rocket launcher) as well as additional regulations about observation and survey equipment, handling and administration of the artillery equipment, ammuntion and a large list of firing tables. For a better overview I have divided the whole list into several sections at different subpages. You can find these lists on: Artillery Regulations (See also under "Content" at the top right).

I have selected all entries in my list from a complete list of all H.Dv. published on 'Axis History'. It was important for me to pick out all regulations that are related to artillery and other indirect firing weapons. Because of the big size of the list I have removed all entries belonging to the signallers, although these of course were important for the artillery. There are just too many manuals for this sort of equipment and for the sake of clarity, I decided to omit these.

Furthermore, I have compiled another list of artillery regulations (eg D. - Druckvorschriften) and 'Merkblätter' (instruction sheets). I will incorporate them in the different online lists in the near future. These were taken from: 'Archiv für technische Dokumente 1900-1945'.

These lists I've compiled primarily for myself, as an aid in my researching and and collecting activities, but also think it could be helpful to others interested in the german artillery.


Saturday, August 30, 2014

Modern Artillery in Middle Europe

Modern Artillery in Middle Europe


Schweizerische Offiziersgesellschaft der Artillerie (SOGART):

Auf der Seite der Schweizerischen Offiziersgesellschaft der Artillerie (SOGART) gibt es eine Reihe von interessanten Artikeln zur modernen Artillerie, mit Schwerpunkt natürlich auf der Artillerie in der schweizer Armee, aber auch in den deutschsprachigen Ländern Deutschland und Österreich. In den Downloads der Zeitschrift SOGAFLASH findet sich sogar ein englisch-sprachiger Artikel zur amerikanischen Feldartillerie. Einige der Artikeln in SOGAFLASH sind auch in französisch verfasst.

Links:

Seite der SOGART

Downloads der Zeitschrift SOGAFLASH


Besonders interessant sind folgende Artikel:

Punktziele - Mythos und Realität

Artillerieeinsatz in der modernen Schweiz von heute ?

Feuerunterstützung für Rebellen - Libyen 2011


Artikel über die US-Feldartillerie (in englisch):

"Field Artillery beyond 2025" und "Long Range Precision Fires Strategy" in: SOGAFLASH 2014 (Artikeln ab Seite 20)



Swiss Association of Artillery Officers (SOGART):

At the homepage of the Swiss Association of Artillery Officers (SOGART) there are a number of interesting articles concerning modern artillery, with a focus at the Swiss Army, but also about the other German-speaking countries, Germany and Austria. In the Downloads of the magazine SOGAFLASH there is even an English-language article about the US Field Artillery. Some of the articles in SOGAFLASH are also written in French.

Links:

Homepage of SOGART

Downloads of the magazine SOGAFLASH


Of particular interest are the following articles (in German language):

Punktziele - Mythos und Realität (Point Targets - Myth and Reality)

Artillerieeinsatz in der modernen Schweiz von heute? (Artillery use in modern Switzerland today?)

Feuerunterstützung für Rebellen - Libyen 2011 (Fire support for Rebels - Libya 2011)


Article about the US Field Artillery (in English):

"Field Artillery beyond 2025" and "Long Range Precision Fires Strategy" in: SOGAFLASH 2014 (Articles from page 20)



Wednesday, August 13, 2014

News of 'TheArtilleryArsenal'

News of 'TheArtilleryArsenal'


Was ist neu und welche Pläne gibt es für die Zukunft?

Dieser Blog existiert nun schon seit über einem Jahr. Entgegen meinen Absichten ist es mir leider bisher nicht gelungen, hier regelmäßig und in absehbaren Zeitabständen Beiträge zu veröffentlichen. Beim Artikel über die Artillerietaktik habe ich etwa endlich das Setzen von Fußnoten in einem HTML-Text in einer zufriedenstellenden Weise umsetzen können. Zuerst dachte ich daran, die Index-Zahlen in eckige Klammern zu setzen (z.B. [1]) wie etwa in der Wikipedia. Zwischenzeitlich habe ich die Literaturhinweise in der ersten Variante des Artillerietaktik-Artikels in Klammern gesetzt, was mir aber nicht als befriedigende Lösung erschienen ist. Diese Zitierart war zwar zu der Zeit, als ich gerade meine Diplomarbeit schrieb, an meinem Institut vorgeschrieben, hat mir aber nie so recht gefallen, auch wenn ich sie damals nach Punkt und Beistrich befolgen mußte. Später fand ich im Netz eine umsetzbare Lösung mit hochgestellten Index-Zahlen wie in der gedruckten Literatur allgemein üblich und habe diesen Artikel entsprechend umgeändert.

Dieses Streben nach Nachweisbarkeit bzw. Literaturhinweisen ist auch eines der größten Hemmnisse beim Schreiben der Posts für diesen Blog. Hier möchte ich nicht bloß meine Meinung dokumentieren oder einfach darauf losschreiben, sondern seriöse und fachlich einwandfreie Informationen zur Artillerie bieten. Und darunter verstehe ich nicht, einfach eine einzige Quelle seitenlang abzuschreiben, sondern die verschiedenen Belege in sinnvoller Weise zu verknüpfen, um zu neuen Aussagen zu kommen oder bisher unzureichend belegte Meinungen auf eine neue Grundlage zu stellen. Natürlich werde ich von Fall zu Fall, wenn ich neue Quellen finde, die meiner Ansicht nach nicht so bekannt sind oder die ich als besonders hilfreich ansehe, hier einstellen oder, soweit im Netz verfügbar, einen entsprechenden Link setzen. Dazu zählt auch das Einstellen von Fotos. Damit möchte ich aber nicht etwa artilleristische Bilderbücher mit möglichst vielen Einzelbildern produzieren, sondern bestimmte Entwicklungsschritte oder andere Gegebenheiten in der Artillerie dokumentieren und/oder beschreiben.

Doch zurück zu den Literaturnachweisen und ihren Einfluß auf die Schreibarbeit. Natürlich habe ich schon eine relativ große Anzahl von Literatur gesammelt und einiges davon ist auch schon in meinem Kopf gespeichert. Wenn ich einen Artikel schreibe, weiß ich zwar im Voraus schon ungefähr die Richtung, in die es gehen soll. Dabei habe ich aber die Erfahrung gemacht, das sich die ersten Annahmen über den möglichen Fundort eines Nachweises oft als falsch herausstellen. Dann findet man eine Belegstelle statt im Vorwort im Nachwort oder an einer anderen Stelle oder muß sogar in einem anderen Werk nachschlagen. In einigen Fällen gilt es viel blättern und genau zu lesen, um die gesuchte Stelle aufzuspüren. Inhaltsverzeichnisse oder Indizes helfen nicht immer. Und manchmal stellt sich sogar heraus, dass die Grundannahmen oder scheinbar sichere Informationen doch nicht genau so stimmen und man den Artikel umformulieren muß. So kann die Suche nach einer Belegstelle schon einige Stunden dauern. Selbst bei einem kurzen Text über einige Seiten sammeln sich hier schnell 20 oder mehr erforderliche Nachweise an und damit wächst die Recherchezeit entsprechend stark an. Im Ergebnis kann es schon einmal mehrere Monate dauern, bis ein Artikel fertig ist, da ja alles nur in der Freizeit geschehen kann. Wenn hier bei einem Text kein Ende abzusehen ist oder gar wichtige Nachweise fehlen oder nicht aufzuspüren sind, ist es daher leicht möglich, dass ich einen Text einmal so liegen lasse und einen neuen beginne, der vielversprechender ist. Und wie man an diesem "Kurzbetrag" sehen kann, tendieren meine Texte dazu, immer länger als beabsichtigt zu werden!

Inzwischen haben sich schon eine Reihe von halbfertigen, aber sehr langen Texten angesammelt. Um diese aufzuarbeiten, habe ich beschlossen, sie, soweit sinvoll, in zwei oder mehrere Teile aufzuspalten und häppchenweise fertigzustellen und zu veröffentlichen. So habe ich mir vorgenommen, in Zukunft auf diesem Blog zumindestens einmal im Monat einen neuen Post präsentieren zu können, vielleicht sogar zweimal im Monat oder manchmal im wöchentlichen Rythmus.

Die Führung als zweisprachiger Blog führt ebenfalls zu Verzögerungen, da ich es nicht für sinnvoll erachte, den Text automatisch übersetzen zu lassen, sondern versuche, diese möglichst exakt ins Englische zu übertragen. Dabei ist oft auch zusätzliche Recherchere erforderlich, um Fachbegriffe möglichst gut zu übertragen, die in keinem normalen Wörterbuch vorkommen und auch Google nicht bekannt sind (zumindest nicht in der gesuchen Bedeutung). Dazu werde ich in Kürze auch ein spezielles artilleristisches Dictionary (Deutsch-Englisch / Englisch-Deutsch) auf dieser Seite veröffentlichen, um all diese Fachbegriffe zu sammeln. Dieses wird am Anfang zwar nur wenige Einträge aufweisen, soll aber über die Zeit immer weiter anwachsen. Diesbezüglich ersuche ich auch alle englischsprachigen Besucher um Nachsicht, wenn trotz aller Sorgfalt Fehler auftreten (insbesonders bei Satzstellung und Grammatik), da ich kein "Native Speaker" bin.

Einige wichtige Punkte zum Abschluß:

Die Info-Seiten (unter "Content" rechts oben, z.B. "Artillery-Links") können jetzt auch zweisprachig in Deutsch und Englisch angesehen werden. Dies war am Anfang nicht möglich, da diese seiten etwas anders als die Standard-Posts auf den diesbezüglichen HTML-Code für das Umschalten der Sprachen reagieren und ich die notwendige Änderungen erst aufspüren mußte.
--> Umschaltung wie bei den Blogbeiträgen über die Flaggen-Buttons oben rechts neben der Überschrift.

Weiters habe ich nun die Kommentarfunktion für alle Nutzer freigeschaltet, dies war bisher irrtümlich nur auf Teilnehmer dieses Blogs beschränkt, eine doch zu eingeschränkte Wahl (in der Praxis konnte ich als einziger Teilnehmer nur selbst kommentieren, was eigentlich nicht Sinn der Sache ist). Bitte zum Kommentieren unten auf "no comments" bzw. "1 comment" etc. clicken (wenn mehrere Posts angezeigt werden, entweder unter Home oder unter einem Label). Dadurch wird der betreffende Post einzeln aufgerufen. Leider sind unter "blogspot" die Kommentare nur dann sichtbar bzw. besteht nur dann die Möglichkeit, weitere Kommentare einzugeben, wenn der betreffende Post einzeln angezeigt wird.

Alle interessierten Leser dieses Blogs sind ab sofort hier zum Kommentieren aufgerufen. Insbesondere würde ich mich freuen, wenn der eine oder andere Leser zusätzliche Informationen zu einzelnen Themen beitragen könnte. Dies gilt auch für konstruktive Kritik, die ich gerne berücksichtige. Soweit ich dies im Einzelfall als sinnvoll erachte, werde ich mich auch selbst in die Diskussion einschalten, um etwa zusätzliche Informationen zu geben oder meine Sichtweise darzulegen.

Dabei behalte ich mir natürlich vor, grob unsachliche, beleidigende, politische, hetzerische oder andere unpassende Kommentare zu löschen und ersuche auch alle Leser dieses Blogs, bei ihren Kommentaren von derartigen Inhalten abzusehen.


What is new and what plans there are for the future?

This blog has been existing for over a year. Contrary to my intentions, I unfortunately have not been able to post here regularly and in predictable intervals. In the article on artillery tactics I was finally able to implement the placement of footnotes in an HTML text in a satisfactory manner. At first I thought of placing the index numbers in square brackets (eg [1]), such as in Wikipedia. In the meantime, I have set the references in brackets in the first variant of my article on artillery tactics, but this was no satisfactory solution for me. This kind of citation was similar at the time I was writing my thesis, but never pleased me so well. Later I found a feasible solution with superscript numbers as in the printed literature on the net and modified the article accordingly.

This quest for reliable references/citations is also one of the biggest obstacles when writing posts for this blog. I don't only want to document my opinion or just start writing something, but wish to publish serious and technically accurate information on artillery. By this I do not understand to simply copy whole pages from single sources but to link the various references in a meaningful way to come to new findings or put inadequately documented opinions on a new basis. Of course I will publish newly discovered sources at this page from time to time, especially if they are in my opinion not as well known or if I consider them particularly useful. In case they are available in the internet, I will add a link to them. Sometimes I also will publish photos. But I have no intention of making only lovely picture books of artillery themes. So I would like to document and/or describe specific development steps or other findings about artillery.

Now back to the bibliographic references and their influence on my work. Of course, I have collected a relatively large number of relevant literature and some of it is stored already in my head. If I start with an article, I have already some idea about the direction in which it should go. But here I have made ​​the experience that it often turns out that the first assumptions about the possible location of a reference were false. Perhaps I found it instead of in the preface in the epilogue or even have to look up in another document. In some cases it is necessary to browse a book carefully and even read whole passages to find a desired reference. Tables of contents or indexes do not always help. And sometimes it turns out that the basic assumptions or apparently secure informations were not correct and one must reformulate the text. Thus, the search for a appropriate reference already take several hours. Even a short text with few pages easily requires twenty or more references and thus the research time rise sharply. As a result, it may take several months until an article is finished, since everything can be done only during leisure time. If there is no end in sight with a text, or even an important reference is missing or undetectable, it is therefore quite possible that I gave up it temporarily and start a new one, which is more promising. And as you can see with this "short post", my texts usually tends to become longer than intended!

Meanwhile, several half-finished, but very long texts had already piled up. In order to process these, I decided, where appropriate, to split them up in two or more parts, and eventually to finalize and publish them piecemeal. So I've made ​​up my mind, to publish on this blog in the future at least once a month a new post, maybe even twice a month, or sometimes in a weekly rhythm.

The operating as a bilingual blog also leads to delays, as I do not consider it useful to automatically translate the text, but try to transfer them as accurately as possible into English. Therefore additional research is often necessary to translate technical terms, which do not appear in any standard dictionary or which are not known by Google (at least not in the appropriate meaning) as good as possible. For this I will soon publish a special artilleristic dictionary (German-English / English-German) on this page to collect all these technical terms. This will have only a few entries at the beginning, but is expected to grow over time. In this regard, I therefore ask all English speaking visitors to excuse some errors (especially in word order or grammar) which will unavoidably occur despite all care, because I'm not a "native speaker".

Some important points to conclude:

The Info pages (the "Content" on the top right, eg "Artillery links") can also viewed bilingual in German and English now. This was not possible at the beginning because these pages react differently compared to standard posts concerning the relevant html code which is necessary to switch the language and I had to identify the necessary changes.
--> Switch the language by clicking at the Flag Buttons above right of the headline.

Furthermore, I have released the comment function for all users now. This has been limited to subscribers of this blog only by mistake, a far too limited choice (in practice I could only comment itself, which do not actually make sense). To leave a comment please click on 'no comments' or '1 comment' etc. below (if multiple posts are displayed, either with 'home' or under a label). Thus, the post in question is displayed individually. Sorry, under 'blogspot' comments are only visible or it is possibility to add further comments if the post in question is displayed individually.

All interested readers of this blog are invited to post a comment. In particular, I would be happy if one or the other readers could contribute additional information on individual topics. This also applies to constructive criticism. As far as I think it is necessary or useful, I will turn myself into a particular discussion in order to give additional information about or to explain my point of view.

Of course, I reserve my right to delete grossly unprofessional, offensive, political, inflammatory or other inappropriate comments and ask all readers of this blog, to refrain in posting such content.


Saturday, August 9, 2014

Artillery Tactics

Artillery Tactics


Artillerietaktik - Begriff, Bedeutung und Verwendung:

Das Ziel dieser Abhandlung ist die Suche nach einer Definition von "Artillerietaktik" und wie dieser Begriff verwendet wird bzw. wurde, insbesondere im Zusammenhang mit der deutschen Wehrmacht im Zweiten Weltkrieg. Dabei hat sich als nicht ganz einfach herausgestellt, da in den Vorschriften keine klare Begriffsbestimmung zu finden war, und nur ausnahmsweise in der zeitgenössischen Sekundärliteratur. Daher ist dieser Text länger als beabsichtigt geworden, da die Bedeutung von "Artillerietaktik" und damit zusammenhängenden Begriffen aus zahlreichen Quellen hergeleitet werden mußte.

Laut Lexikon von 19051 umfaßt die Artilleriewissenschaft die Lehre des gesamten Artilleriewesens. Die Artillerietaktik befaßt sich dabei mit dem Gebrauch der Geschütze (in der Schlacht bzw. im Gefecht) und die Ballistik mit der eigentlichen Artillerieschießkunst.

Bei Friedrich Engels2 wird die (Feld-)Artillerietaktik mit den folgenden Worten eingeführt: "So wurde durch die Trennung der leichten von der schweren Artillerie und durch die Aufstellung der Batterien die Taktik der Feldartillerie begründet. Es war General Torstenson, Generalinspekteur der schwedischen Artillerie, der hauptsächlich zu diesen Ergebnissen beitrug. Dadurch wurde die Feldartillerie zum erstenmal eine unabhängige, bestimmten eigenen Regeln für ihre Verwendung in der Schlacht unterworfene Waffengattung."

In einem moderneren Werk über Artillerietaktik3 schreibt der Verfasser im Vorwort von seiner Absicht, zu schildern "... wie die Artillerie im Verlaufe der Jahrhunderte verwendet wurde. Damit ist der Anschluß zum Titel dieser Schrift hergestellt, bedeutet doch Taktik nach Clausewitz die >Lehre vom Gebrauch der Streitkräfte im Gefecht<." Dazu habe ich in einer schweizer Zeitschrift4 folgende Formulierung gefunden, die auf die Verwendung des Begriffes hinweist (als Teil der Zielbeschreibung des "Field Artillery Captain Cereer Course" (FACC), eines US Artillerie-Kurses): "Üben der Artillerietaktik auf Stufe Bataillon oder Brigade, indem auf die Ausbildung als Feuerunterstützungsoffizier Nachdruck gelegt wird." Dadurch ergibt sich ein erster Hinweis, auf welcher Führungsebene dieser Begriff zur Anwendung kommt.

Demgegenüber umfaßt die Elementartaktik als Teilgebiet der Taktik die taktischen Grundregeln, etwa Gliederung, Formationen und deren Bewegungen auf dem Schlachtfeld, die meist in Vorschriften niedergelegt und drillmäßig gelehrt wird. Sie umfaßt vor allem organisatorische Bestimmungen und ein festgelegtes Handlungsrepertoire, das entweder nach bestimmten Regeln oder auf Kommando des Vorgesetzten zur Anwendung kommt. Dabei ist weder das Gelände, noch Feindeinwirkung oder das Zusammenwirken mit anderen Waffengattungen von großer Bedeutung. Als Begriff kommt "Elementartaktik" praktisch ausschließlich in geschichtswissenschaftlichen Werken zur Anwendung. Darüber hinaus kann man wegen der unterschiedlichen Bedürfnisse und Fähigkeiten der verschiedenen Waffengattungen auch unterscheiden in Infanterietaktik, Kavallerietaktik oder eben Artillerietaktik.5

Im Gegensatz zum Begriff "Elementartaktik" wird im militärischen Bereich der Begriff "Gefechtstechnik" verwendet. Dieser ist durchaus schon im 19.Jahrhundert festzustellen in verschiedenen militärischen Werken.6 Später meint Generalleutnant Marx7 dazu, daß es eigentlich keine "Taktik der Artillerie" gebe, sondern man darunter eigentlich die "Gefechtstechnik im Rahmen der Taktik der verbundenen Waffen" zu verstehen hätte. Er konstantiert dazu aber auch: "...da aber im Sprachgebrauch eine Unterscheidung zwischen Gefechtstechnik und Taktik vielfach unterbleibt, spricht nichts dagegen, auch von der >Taktik der Artillerie< zu reden."

Im österreichischen Bundesheer wird die Taktik verstanden als "der Einsatz militärischer Kräfte und Mittel zum Zwecke des Gefechtes. Aufgabe der taktischen Führung ist es, "auf der Grundlage der übergeordneten Absicht, des erhaltenen Auftrages ... die eigene Absicht und die taktischen Ziele für die unterstellten Truppen zu entwickeln und, darauf aufbauend, diese ... einzusetzen und zu führen". Abzugrenzen gegenüber der Taktik ist die Gefechtstechnik. Dabei handelt es sich um standardisierte, drillmäßig erlernte und anzuwendende Verfahren. Diese werden insbesondere auf den Führungsebenen Trupp bis Einheit (z.B. Kompanie oder Batterie) angewendet, um den optimierten Einsatz militärischer Mittel sicherzustellen. Die Gefechtstechnik stellt somit keinen Bestandteil der Taktik dar, sondern ist als eine unverzichtbare Voraussetzung dieser Führungsinstanz zu sehen.8

Teilweise wird der Begriff "Gefechtstechnik" auch für schweres Gerät verwendet, z.B. Panzer, Geschütze oder Raketenwerfer. Diese Verwendung dürfte vor allem aus dem Sprachgebrauch in der DDR kommen.9 In den weiteren Ausführungen soll diese Bedeutung nicht verwendet werden. Demgegenüber hat der Begriff "Gefechtstechnik" in der schweizer Armee eine ähnliche Bedeutung wie im österreichischen Bundesheer.10 Eventuell ist der österreichische Gebrauch von "Gefechtstechnik" sogar von der schweizer Praxis abgeleitet.11

In der deutschen Reichswehr bzw. Wehrmacht ist der Begriff "Gefechtstechnik" kaum nachzuweisen (Ausnahme siehe oben bei Marx). Alternativ dazu wurde scheinbar fallweise der Begriff Kampftechnik benutzt. Dies kann man etwa aus folgender Formulierung schließen: "Außer den Entschlüssen taktischer Art kennen wir noch Entschlüsse kampftechnischer Art. Bei diesen liegt die Gefechtsabsicht fest, es handelt sich nur noch um die Frage der Ausführung dieser Absicht."12 In der Sandkasten-Fibel13 findet sich eine etwas klarere Formulierung: "... daß sich Sandkastenarbeit vor allem für die Schulung und Heranbildung von Unterführern eignet, die die Kampftechnik beherrschen, aber in den Grundsätzen der Kampfführung und in der Führung selbst geschult werden sollen. Die Schulung der Kampftechnik des Einzelkämpfers bleibt der Arbeit im Gelände vorbehalten. ... Die Technik des Vorgehens der Patrouille, also das "Wie" der Ausführung im Einzelnen, das kann nur im Gelände geübt werden." Ähnlich in einem Handbuch von 194014: "Unter 'Gefechtsdrill' ist das exerziermäßige Einüben der Kampftechnik, d.h. der handwerksmäßigen Tätigkeiten des Schützen im Gefecht zu verstehen. Neben den Übungen, die den Schützen in den Geländedienst einführen, schafft der Gefechtsdrill die schieß- und bewegungstechnischen Grundlagen für die später folgenden Kampfübungen, bei denen das taktische Verhalten in den Vordergrund tritt." Aufgrund der vorstehenden Beschreibungen wurde dieser Begriff wahrscheinlich ähnlich wie "Gefechtstechnik" verwendet.

Ähnliches schwierig ist der Begriff "Artillerietaktik" nachzuweisen. Dazu habe ich nur ein Titelbild eines Sammelbandes des Lehrstabes für Offiziersschießlehrgänge an der Artillerieschule Jüterbog15 gefunden, in dem unter der Überschrift "Artillerietaktik" die folgenden Unterkapitel aufgeführt sind: 1-30 Allgemeines, 31-60 Führungstechnik, 61-80 Truppengliederungen, 81-100 Nachschub, Munitionstaktik. Diese Ausführungen haben scheinbar 100 Seiten, über dem Inhalt ist mir leider nichts weiteres bekannt.

In der Ausbildungsvorschrift für die Artillerie (A.V.A.)16 kommen diese beiden Begriffe Artillerietaktik und Gefechtstechnik bzw. Kampftechnik nicht vor. Aufgrund des Vorwortes in der H.Dv.200/5 läßt sich aber schlußfolgern, dass unter "Führung der Artillerie" deren taktischer Einsatz gemeint ist, wenn es heißt: "Die enthaltenen Anhaltspunkte für die artilleristische Befehlsgebung stellen kein Muster dar. Taktische Forderungen lassen sich in keine Form pressen." Unter "Taktische Feuerbegriffe" werden angeführt: Niederhalten, Niederkämpfen und Blenden.17 Bei der Feuerleitung wird zwischen taktischer und technischer Feuerleitung unterschieden. Die taktische Feuerleitung kommt ab der Abteilungsebene zur Wirkung und zielt ab auf das "dauernde Streben nach Erringen der Feuerüberlegenheit" durch ".. Zuweisen von Zielen entsprechend ihrer Wichtigkeit" sowie "das rasche und wirksame Zusammenfassen des Feuers auf entscheidende Stellen und die Vorbereitungen hierzu".18 Weiters heißt es: "Die Abteilungen, als taktische Feuereinheiten, leiten das Feuer der Batterien einheitlich. Die Batterien erhalten Gefechtsaufträge oder es werden ihnen bestimmte Ziele zugewiesen."19 Zur Führung der Artillerie zählt auch noch der Einsatz der Aufklärungsmittel, der Aufbau der Beobachtung und die Wahl der Feuerstellungen.20 Es wird auch betont: "Das Zusammenwirken der Artillerie mit der zu unterstützenden Infanterie ist für den Gefechtserfolg von entscheidender Bedeutung. Die Tätigkeit beider Waffen läßt sich während keines Gefechts zeitlich und räumlich trennen."21 Dazu heißt es auch im Vorwort der H.Dv.300/1, "Truppenführung": "...enthält die Grundsätze für die Führung ... und das Gefecht verbundenerer Waffen.."22

Unter der technischen Feuerleitung werden die Auswahl und Verteilung der Beobachtungsstellen, die Regelung der Verbindung zwischen den verschiedenen Stellen, die Aufstellung eines Feuerleitplanes mit Feuerstellungen, Zielpunkten etc., aber auch die Regelung der Munitionsversorgung und viele andere Details verstanden. Die technische Feuerleitung wird ebenfalls ab Ebene Abteilung wirksam.23 Die technische Feuerleitung ist aufgrund ihrer Detailregelungen unterhalb der Taktik anzusiedeln und daher der Gefechtstechnik zuzurechnen.

Anhand des Buches "Taktik im Rahmen des verstärkten Infanterie-Bataillons"24 kann man klar erkennen, was in der Wehrmacht unter Taktik zu verstehen war. Hier wurden im Rahmen des Bataillons vor allem die Kompanien (Einheiten) eingesetzt, einzelne Züge (Teileinheiten) meist nur bei den Unterstützungswaffen (z.B. Infanteriegeschützzug, Panzerabwehrzug, Pionierzug). Gruppen (z.B. sMG-Gruppe oder GrW-Gruppe) wurden grundsätzlich nicht einzeln eingesetzt, sondern bei Bedarf den Infanteriekompanien unterstellt. Artillerie wurde entweder unterstellt oder auf Zusammenarbeit angewiesen, meist als gesamte Abteilung, da diese als Feuereinheit galt. Nur in Einzelfällen wurde diese Unterstützung auf eine einzelne Batterie beschränkt, wenn etwa das Gelände aufgrund eingeschränkter Sicht eine einheitliche Feuerleitung nicht erlaubte oder ein Infanterie-Bataillon einen selbständigen Auftrag erhielt. Kampfaufträge für die Artillerie sollten vor allem die zu bekämpfenden Ziele, die angestrebte taktische Wirkung (Niederhalten, Niederkämpfen oder Blenden, siehe "Taktische Feuerbegriffe") und die ungefähre Lage ihrer Stellungen beinhalten.

Zusammenfassen kann man für die deutsche Wehrmachts-Artillerie, das damals unter Taktik "der Einsatz von Einheiten (teilweise auch von Teileinheiten) der verbundenen Waffen zum Zwecke des Gefechts, auf Ebene Verband (bei der Artillerie die Abteilung) oder höher" verstanden wurde. Die Artillerie war Teil der verbundenen Waffen und besaß daher genau genommen keine eigene Artillerietaktik. Aufgrund des Sprachgebrauches ist es aber zulässig, die Maßnahmen im Rahmen der artilleristischen Führung (insbesondere Wahl der Feuerstellungen) sowie bei der taktischen Feuerleitung (Zielzuweisung, Feuerzusammenfassung; auch: angestrebte taktische Wirkung/taktische Feuerbegriffe) unter Artillerietaktik zu subsummieren, ähnlich wie etwa Infanterietaktik oder Panzertaktik. Alle anderen Techniken, Maßnahmen und Handlungen, wie etwa die Handhabung und das Richten der Geschütze, die Schießlehre (Ballistik), die Vermessung, aber auch die technische Feuerleitung gehörten lediglich zu den Hilfsmitteln der Taktik und können unter den (selten gebrauchten) Begriffen "Gefechtstechnik" oder "Kampftechnik" zusammengefaßt werden.


Anmerkungen

1. Meyers Großes Konversations-Lexikon, Band 1. Leipzig 1905, S. 831

2. Artikel "Artillerie", geschrieben Mitte Oktober bis 26. November 1857 aus "The New American Cyclopædia", Juli 1857 bis November 1850. Aus MEW Band 14, Karl Marx/Friedrich Engels - Werke, (Karl) Dietz Verlag, Berlin. Band 14, 4. Auflage 1972, unveränderter Nachdruck der 1. Auflage 1961, Berlin/DDR. S. 187-212

3. Die Entwicklung der Artillerietaktik, Ein Gang durch die Kriegsgeschichte, Oberst H.Wächter, Zürich 1973, Seite 5

4. SOGAFLASH 2002, Seite 34; SOGAFLASH ist ein Publikationsorgan der SOGART, der Schweizerische Offiziersgesellschaft der Artillerie

5. nach Wikipedia, Elementartaktik, abgerufen am 26.7.2014

6. z.B. "Manövrir- und Gefechtstechnik der selbstständig und in Verbindung mit den anderen Waffen auftretenden Cavallerie", Joseph von Gallina, Gerold, 1860

7. Artillerie im Kampf, Generalleutnant Marx, Potsdam 1936, Seite 10

8. "Militärwissenschaft" als Antwort auf die neuen Anforderungen an das Rollenbild des Offiziers, Wolfgang Peischel/Franz Hollerer, in: ÖMZ 4/99, Seite 447; Kursiv: Einfügungen durch den Verfasser

9. (derzeit noch kein Nachweis vorhanden)

10. siehe etwa die Reihe "Gefechtstechnik" von Major von Dach

11. laut Vermutung eines befreundeten österreichischen Offziers

12. Anlage und Leitung taktischer Spiele, Oberstleutnant Ulrich Schmidt, Oldenburg 1939, Seite 99

13. Die Sandkasten-Fibel, Hauptmann Lyncker, Berlin um 1935, Seite 9f

14. Die Rekruten-Ausbildung (Infanterie), Ausbildungsplan und Ausbildungspraxis für alle, die Soldaten ausbilden, Oberstleutnant Ludwig Queckbörner, Berlin 1940

15. Sammelbandes des Lehrstabes für Offiziersschießlehrgänge, Artillerieschule Jüterbog, Altes Lager, ca. März 1940-September 1943

16. z.B. H.Dv.200/6 von 1937, Schießvorschrift und H.Dv.200/5 von 1941, Die Führung der Artillerie

17. H.Dv.200/5, Seite 17-18

18. H.Dv.200/5, Seite 27f

19. H.Dv.200/5, Seite 31

20. H.Dv.200/5, Seite 22

21. H.Dv.200/5, Seite 64

22. H.Dv.300/1, Truppenführung, I.Teil, Berlin 1936, Vorwort von Freiherr von Hammerstein-Equord, Chef der Heeresleitung

23. H.Dv.200/6, Seite 156ff

24. Taktik im Rahmen des verstärkten Infanterie-Bataillons, Oberst Greiner und Oberst Degener, 6. und 7. verbesserte Auflage, Berlin 1941

Artillery Tactics - Concept, Meaning and Usage:

The aim of this paper is the search for a offical definition of 'artillery tactics' and how that term is used or has been, particularly in the context of the German Wehrmacht in World War II. It has turned out to be not an easy task, because it was not possible to find any clear definition in the regulations, and only exceptionally in contemporary secondary literature. Therefore, this text has become longer than intended, as the meaning of 'artillery tactics' and related terms had to be derived from numerous sources.

According to a dictionary of 19051 the artillery sciences comprises the theory of the entire artillery arm. The artillery tactics deals here with the use of guns (in battle), and the ballistics with the actual artillery gunnery.

In an article of Friedrich Engels2 the (field) artillery tactics were introduced with the following words: "Thus was founded the tactics of field artillery by the separation of the light from the heavy artillery and by the installation of the batteries. It was General Torstensson, Inspector General of the Swedish artillery, who mainly contributed to these results. Thereby, the field artillery was first an independent arm with certain own rules for their use in battle."

In a more modern work on artillery tactics3, the author writes in the preface about his intention to describe, '... as the artillery has been used over the centuries. Thus the connection to the title of this publication is established, because the meaning of tactics is according to Clausewitz the 'theory of the use of the armed forces in combat'.' In addition I have found the following wording in a Swiss magazine4, which refers to the use of this term (as part of the target description of the 'Field Artillery Captain Cereer Course' (FACC), a U.S. artillery course): 'Practice of artillery tactics at battalion or brigade level with emphasis on training as a fire support officer.' This gives a first indication on which level this term is used.

In contrast, 'Elementartaktik' (elementary tactics) comprises the tactical principles about structure, formations and their movements on the battlefield, which is mostly laid down in regulations and taught by drill. It comprises mainly organizational rules and a fixed repertoire of actions that were applied either according to certain rules or in command of the superiors. It deals neither with the terrain nor enemy action or interactions with other branches. As a term 'Elementartaktik' is applied almost exclusively in historiographical works. Beyond that it is possible to distinguish between infantry tactics, cavalry tactics or just artillery tactics because of the different needs and abilities of the various arms.5

In contrast to the term 'Elementartaktik' the term 'Gefechtstechnik' (combat techniques or battle drill) was used in the military field. This can be observed already in the 19th century in various military books.6 Later, Lieutenant General Marx7 wrote, that there really is no 'tactics of the artillery', but you actually have to understand these as 'combat techniques' (Gefechtstechnik) as part of the tactics of combined arms'. He also wrote: '... but because in the parlance often there is no distinction between combat techniques and tactics, therefore it is nothing wrong in 'talking about 'tactics of artillery'.'

In the Austrian army tactics is understood as 'the use of military forces and means for the purpose of battle. It is the duty of the tactical leader to 'to develop his own intentions and the tactical aims of the subordinate troops ... on the basis of the superordinate intentions and the given mission, and ... to use and lead them.' There tactics must be differentiated from combat techniques (Gefechtstechnik). The latter are standardized procedures, thought and applicable by drill. These are particularly used at squad up to unit level (eg company or battery) to ensure the optimal use of military means. Thus the combat techniques (Gefechtstechnik) constitutes no part of the tactics, but is to be seen as an essential requirement of it.8

In some cases, the term 'Gefechtstechnik' is also used for heavy equipment, such as tanks, guns or rocket launchers. This use is likely to come mainly from the use of language in the GDR.9 In the following text, this meaning should not be used. In contrast, in the Swiss army, the term 'Gefechtstechnik' (in the meaning of 'combat techniques') has a similar meaning as in the Austrian army.10 Mayby the Austrian use of 'Gefechtstechnik' was even derived from the Swiss practice.11

In the German Reichswehr and Wehrmacht, the usage of the term 'Gefechtstechnik' (combat techniques / battle drill) is difficult to prove (see exception above for Marx). Alternatively, the term 'Kampftechnik' was occasionally used. This can perhaps deduced from the following formulation: 'In addition to the tactical decisions there are other decisions at the level of combat techniques (German: ...Entschlüsse kampftechnischer Art). If the intention of a engagement is fixed, it is only a question of the execution of this intention.'12 In the 'Sandkasten-Fibel'13, a primer about sandtable exercices there was a somewhat clearer wording: '... that sandtable exercises are mainly for training and teaching of subordinates which have mastered the combat techniques (Kampftechnik), but should be trained in the principles of warfare and in leadership. The training of the single warrior in the combat techniques (Kampftechnik) remained limited to the training ground. .... the actual actions of a patrol, the details of the execution, can only be practiced on the training ground.' Similar in a manual from 194014: 'Gefechtsdrill (battle drill) is practicing the 'Kampftechnik' (combat techniques), ie to drill the rifleman in all basic activities for battle. Together with the field training, the battle drill creates fundamental shooting and moving skills as a prerequisite for later exercises with emphasis at appropriate tactical behavior.' Due to the above descriptions, the usage of the term 'Kampftechnik' was probably similar to 'Gefechtstechnik'.

Of similar difficulty is to prove the usage of the term 'artillery tactics'. There I have only found the cover of a textbook of the teaching staff for officer training at the Artillery School Jüterbog15, where the following subsections were listed under the heading 'Artillery Tactics': 1-30 General , 31-60 Leadership technique, 61-80 Troop organization, 81-100 Supplies, ammunition tactics. This chapter had apparently 100 pages, but unfortunately I didn't know anything further about the content.

In the training manuals for the artillery (Ausbildungsvorschrift für die Artillerie = AVA)16 these two concepts artillery tactics and 'Gefechtstechnik' or 'Kampftechnik' (combat techniques / battle drill) does not occur. Because of the preface in the H.Dv.200 / 5 it can be concluded that with 'Die Führung der Artillerie' (artillery command) their tactical use is meant when it said: 'The examples for commanding artillery does not constitute a norm. Tactical requirements can not be pressed into a mold.' The following 'tactical fire classifications' are mentioned: Neutralization, destruction and blending.17 There is a distinction between tactical and technical fire-direction. The tactical fire-direction is used from battalion level and up and aims at 'the constant pursuit for winning fire superiority' by '.. assigning targets according to their significance' and 'the rapid and effective concentration of fire on decisive points and the preparations for this'.18 It also states: 'The battalions as tactical fire units consistently directs the fire of their batteries. The batteries receives combat orders or were assigned specific targets."19 Other parts of artillery command are the use of reconnaissance assets, the organization of the observation and the selection of firing positions.20 It is also emphasized: 'The cooperation of the artillery with the infantry is of crucial importance for the combat success. The activities of both arms cannot be separated in time and space during any combat.'21 There is also mentioned in the preface of H.Dv.300 / 1, 'Truppenführung': '... contains the principles for leadership ... and combat of combined arms ..'22

Within the function 'technical fire-direction' is understood: The selection and distribution of observation posts, the organization of the communication with the different arms, the establishment of a fire-direction plan with firing positions, targets, etc., but also the organization of the ammunition supply and many other details. The technical fire-direction is also effective from level battalion and up.23 The technical fire-direction is to place below the tactics because of their detailed regulations and therefore counts as 'Gefechtstechnik' (combat techniques).

Based on the book 'Taktik im Rahmen des verstärkten Infanterie-Bataillons' (Tactics in the Context of the reinforced Infantry Battalion)24 you can clearly see what was meant by 'tactics' in the German Wehrmacht. Here all the companies (units) were employed on distinct missions as part of the battalion, individual platoons (sub-units) were only employed stand-alone if they came from the support arms (eg infantry gun platoon, anti-tank platoon, engineer platoon). Sections (eg HMG-sections or mortar sections) were generally not employed stand-alone, but subordinated to the infantry companies if necessary. Artillery was either subordinated or in general support, usually as a whole battalion, because this was considered as a firing unit. Only in individual cases this support was limited to a single battery eg when the visibility was reduced because of the terrain and therefore a unified fire-direction was not possible or an infantry battalion received a separate mission. Combat missions for artillery should include the targets to be attacked, the desired tactical effect (neutralization, destruction or blending, see 'tactical fire classification') and the approximate location of their firing positions.

In summary, for the time of the German Wehrmacht artillery, there was meant by tactics 'the use of units (sometimes also of sub-units) of combined arms for the purpose of battle, at the level of formations (the 'Abteilung' = battalion in the artillery) or higher'. The artillery was part of the combined arms and had therefore not, strictly speaking, its own artillery tactics. Due to the use of language, it is permissible to summarize all activities within artillery command (especially selection of firing positions) as well as the tactical fire-direction (target allocation, fire concentration; and as well: desired tactical effect / tactical fire classification) under artillery tactics, like about infantry tactics or tank tactics. All other techniques, measures and actions, such as the handling and laying of the guns, ballistics, survey, but also the technical fire-direction were merely the tools of tactics and may summarized within the (rarely used) terms 'Gefechtstechnik' or 'Kampftechnik' (combat techniques / battle drill).



Footnotes

1. Meyers Großes Konversations-Lexikon, Volume 1, Leipzig 1905, p 831

2. Article 'artillery', written in mid-October to 26 November 1857, 'The New American Cyclopædia,' July 1857 to November 1850 from MEW Volume 14, Karl Marx / Friedrich Engels - Werke, (Karl) Dietz Verlag, Berlin volume 14, 4th Edition 1972, unchanged reprint of the first edition in 1961, Berlin / GDR. pp. 187-212

3. Die Entwicklung der Artillerietaktik, Ein Gang durch die Kriegsgeschichte, Colonel H.Wächter, Zurich, 1973, page 5

4. SOGAFLASH 2002, page 34; SOGAFLASH is a magazine of SOGART, the Swiss association of artillery officers

5. according to German Wikipedia, 'Elementartaktik', accessed on 26th July 2014

6. eg 'Manövrir- und Gefechtstechnik der selbstständig und in Verbindung mit den anderen Waffen auftretenden Cavallerie', Joseph von Gallina, Gerold, 1860

7. Artillerie im Kampf, Lieutenant General Marx, Potsdam 1936, page 10

8. "Militärwissenschaft" als Antwort auf die neuen Anforderungen an das Rollenbild des Offiziers, Wolfgang Peischel/Franz Hollerer, in: ÖMZ 4/99, page 447; Italic: insertions by the author

9. (no example available)

10. see for example the book series 'Gefechtstechnik' by Major von Dach

11. according to the assumption of a friendly Austrian officer

12. Anlage und Leitung taktischer Spiele, Lieutenant colonel Ulrich Schmidt, Oldenburg 1939, page 99

13. Die Sandkasten-Fibel, Captain Lyncker, Berlin 1935, page 9f

14. Die Rekruten-Ausbildung (Infanterie), Ausbildungsplan und Ausbildungspraxis für alle, die Soldaten ausbilden, Oberstleutnant Ludwig Queckbörner, Berlin 1940

15. Sammelbandes des Lehrstabes für Offiziersschießlehrgänge, Artillery school Jüterborg Altes Lager, about March 1940 to September 1943

16. eg H.Dv.200 / 6 of 1937, 'Schießvorschrift' - 'Field manual Gunnery' and H.Dv.200 / 5 of 1941, 'Die Führung der Artillerie' - 'Artillery command'

17. H.Dv.200 / 5, pages 17-18

18. H.Dv.200 / 5, page 27f

19. H.Dv.200 / 5, page 31

20. H.Dv.200 / 5, page 22

21. H.Dv.200 / 5, page 64

22. H.Dv.300 / 1, 'Truppenführung' , Volume I, Berlin 1936, preface by Baron von Hammerstein-Equord, Chief of the Army Command

23. H.Dv.200 / 6, page 156ff

24. Taktik im Rahmen des verstärkten Infanterie-Bataillons, Colonel Greiner und Colonel Degener, 6th and 7th revised edition, Berlin 1941

Monday, May 5, 2014

Artillery Interests

Artillery Interests


Im Rahmen dieses Blogs, insbesondere bei der deutschen Artillerie des zweiten Weltkrieges, möchte ich mich besonders mit folgenden Bereichen befassen:

* Schwere Infanteriewaffen ("Westentaschen-Artillerie": Infanteriegeschütze, Granatwerfer, aber auch sMg im indirekten Schuß)
* Feldartillerie (Artillerieregimenter der Divisionsartillerie)
* Heeresartillerie (die Einheiten mit den schweren Geschützen)
* Nebelwerfertruppe (Raketenwerfer)
* Schwere Heeres-Raketenartillerie (V2)
* Heeresküstenartillerie (nur teilweise)
* Panzer, PAK und FLAK im artilleristischen Einsatz

Weitgehend ausnehmen werde ich folgende Bereiche:

* Schiffsartillerie
* Marineküstenartillerie
* FLAK (Flug- und Panzerabwehr)
* PAK (Panzerabwehr)

(Diese Themenbereiche interessieren mich zwar ebenfalls. Um mich nicht zu verzetteln, werde ich sie weitgehend ausnehmen von meinen Ausführungen in diesem Blog)
In the context of this blog, I want to deal with the following areas, in particular concerning the German Artillery of World War II:

* Heavy infantry weapons ('pocket artillery': infantry guns, Mortars, but also heavy Mg in the indirect fire role)
* Field artillery (artillery regiments of the divisional artillery)
* Army Artillery ('Heeresartillerie', the units with the big guns)
* Rocket Artillery ("Nebelwerfer")
* Heavy rocket artillery ('V2')
* Army coastal artillery (only fleeting)
* Tanks, ATG and AAA in an artilleristic role

Largely excluded will be the following areas:

* Naval artillery
* Coastal artillery
* Anti Aircraft Guns(in the AA- und AT-role)
* Anti Tank Guns (in the AT-role)

(These areas are also of interest for me, but as to avoid bogging down with to much details I will largely exclude them from this blog)

Monday, April 7, 2014

Uninteresting Artillery Topics

Artillery Topics of little Interest


Auch im Bereich der Artillerie gibt es Themen bzw. Bereiche, die mich kaum interessieren. Dazu gehören:

Uniformen: Es ist mir eigentlich völlig egal, ob eine bestimmte Uniform goldene oder sonstige Knöpfe hat, eine definierte Farbe oder einen besonderen Zuschnitt hat. Eigentlich ist hier nur die Waffenfarbe rot von Interesse. Im zwanzigsten Jahrhundert hat diese Frage natürlich stark an Bedeutung verloren, auch wenn die Artilleristen fallweise noch bestimmte Erkennungsmerkmale aufwiesen und/oder besondere Uniformstücke trugen.

Einheitshistorie: Die meisten militärischen Einheiten und die ihnen angehörigen Soldaten, das gilt auch für die Artillerie-Regimenter oder sonstige Artillerie-Einheiten und Verbände, verfolgen die Geschichte ihres Truppenteiles mit besonderen Interesse. Wo und wann wurde das Regiment aufgestellt, wo ausgebildet und eingesetzt, welche besonderen Heldentaten gab es usw. ? Dies ist für die Soldaten natürlich von besonderer Bedeutung und für den Zusammenhalt innerhalb einer Einheit wichtig, für mich aber kaum von Interesse. Wichtig ist für mich nur die allgemeine Gliederungsgeschichte, d.h. wie haben sich die Gliederungen entwickelt, welche Abweichungen gab es typischerweise von den offiziellen Organisationsrichtlinien und wie hat sich das taktisch ausgewirkt.
In the field of artillery there are also topics or areas that are of little interest for me. Including:

Uniforms: I actually do not care whether a particular uniform has golden or other buttons, has a defined color or a special cut. For me only the red weapon's color is of interest. Naturally in the twentieth century, this question has lost much of its meaning, even if the gunners occasionally still had certain identifying signs and / or wore special uniform pieces.

Unit History: Most military units and their soldiers take care of this history. In this context these are especially artillery regiments or other artillery units and organizations. Typical questions are: Where and when the regiment was activated, trained and deployed, which heroic action was special and so on ? This is for the soldiers, of course, of particular interest and important for the unit cohesion, but for me of little meaning. Important for me is just the TOE history, ie the developement of the TOE, the typical variations from the official organization and the impact of the organization on their tactical employment.

Monday, March 3, 2014

Thoughts on Artillery

Thoughts on Artillery


Heute möchte ich einmal einige Gedanken über die Artillerie formulieren, insbesondere was mich daran interessiert und warum. Die Artillerie besteht ja nicht nur aus den Geschützen alleine, sondern aus einer umfangreichen Organisation, mit vielen ergänzenden Ausrüstungsgegenständen, optischen Instrumenten, Fahrzeugen, aber vor allem auch aus den Männern, die diese Ausrüstung bedienen und zum Einsatz bringen. Und diese Kanoniere, Unteroffiziere und Offiziere arbeiten in einer bestimmten Art und Weise zusammen, folgen genauen Richtlinien und Drills, wurden nach mehr oder weniger offiziellen Doktrinen und Taktiken ausgebildet und haben ihre eigenen Sichtweisen und Traditionen entwickelt.

Ihre Waffe ist ja nicht, wie es pointiert heißt, das Geschütz, sondern das daraus abgefeuerte Geschoß. Und hier kommt es nicht nur darauf an, wie weit eine Kanone oder Haubitze schießen kann oder welches Kaliber vorhanden ist, sondern auch ob das Ziel überhaupt identifiziert werden und getroffen werden kann und welche Wirkung die Granate entwickelt. Genau so entscheidend ist oft auch die Feuergeschwindigkeit, d.h. wieviel Geschosse pro Zeiteinheit ins Ziel gebracht werden können. Für manchen Zwecke ist es wiederum wichtiger, mehr Wirkung zu erzielen, auch wenn pro Stunde nur wenige schwere Geschosse abgefeuert werden können. Früher wurde hier etwa zwischen der Feldartillerie und der Fußartillerie unterschieden, erstere, wie der Name schon ausdrückt, für die Feldschlacht gedacht, letztere als langsam mit Fuhrwerken anrückende schwere Artillerie für den Festungskrieg.

Diese Wechselwirkung zwischen technischem Leistungsvermögen und taktischer Einsatzmöglichkeit ist es, die mich wirklich interessiert. Und dazu muß man sich sowohl mit der Technik, ihrer Handhabung als auch dem tatsächlichem Einsatz auseinandersetzen. Die Artillerie ist immer eine Unterstützungswaffe gewesen und daher muß man sich zwingend auch mit den Taktiken der anderen Waffen befassen, um ihre jeweiligen Einsatzmöglichkeiten zu verstehen. Solange die Infantrie in dichten Massen auf dem Schlachtfeld aufmarschierte, war der direkte Schuß eigentlich die ganz normale Einsatztaktik der Artillerie. Rauchloses Pulver, gezogene Geschütze, Hinterlader, weitreichende Infantriegewehre, Maschinengewehre und vieles andere veränderten diese Verhältnisse immer rascher, bis man im zweiten Weltkrieg routinemäßig aus verdeckten Feuerstellungen auf schwer zu entdeckende (Einzel-)Ziele in der Leere des Gefechtsfeldes schoß. Zu dieser Zeit galt die Artillerie aber schon nicht mehr unbedingt als "König des Schlachtfeldes", sondern wurde von der Luftwaffe in den Schatten gestellt. Trotzdem wurden die Raketen als neue (bzw. neuentdeckte) Waffengattung in Form der "Raketenartillerie" (bzw. in der Wehrmacht unter dem Tarnnamen "Nebeltruppe") der alterwürdigen (Rohr-)Artillerie zugerechnet (und teilweise angeliedert). Erst später wurde die Raketentruppe entweder selbstständig oder wie in den USA die Interkontinentalraketen der Air Force unterstellt, Feldraketenwerfer sind aber meist immer noch Teil der Artillerie.

Mein Interesse gilt daher einerseits der Technik, wie funktionieren die Geschütze, wie ist ein Geschoß aufgebaut, welche Sprengstoffe, Treibmittel und Zünder werden verwendet, wie ist der Ablauf während des Schusses und die Wirkung im Ziel, aber auch, wie und warum wurde diese Technik entwickelt und eingeführt. Insbesondere die Entscheidung, welche Konstruktion eingeführt wird, ist oft von militärischen Traditionen, Vorurteilen, veralteten Kriegserfahrungen und vorherrschenden taktischen Doktrinen abhängig. Andererseits kann eine neue Technik die Taktik entscheidend beeinflussen und althergebrachte Ansichten über den Haufen werfen. Meist ist das leider auch mit hohen Verlusten verbunden, bis sich der militärische Apparat an die neuen Verhältnisse angepaßt hat. Im ersten Weltkrieg war dieser Lernprozess besonders furchtbar.

Andererseits interessiert mich auch die Handhabung der Geschütze, das Richten inklusive der Vorgänge bei der Zielbeobachtung, die vorhergehende Vermessung der Feuerstellung, die Feuer- und Einsatzarten der Artillerie, die Artillerietaktik an sich im Zusammenwirken mit den anderen Waffen, die Gliederung der Artillerieeinheiten und ihr Stellenwert in der Gesamtorganisation, die Ausbildung und Weiterentwicklung der Artillerietruppe und natürlich auch die Logistik der Munitionsversorgung, die unverzichtbar für einen wirksamen Einsatz ist.

Unter den angeführten Gesichtspunkten beschäftige ich mich mit der Artillerie, derzeit vor allem mit der deutschen Artillerie des zweiten Weltkrieges, und dazu werde ich von Zeit zu Zeit meine Gedanken zu einzelnen Punkten darlegen, auch in der Hoffnung, damit eine Diskussion mit den Lesern dieses Blogs auszulösen und gemeinsam unseren Wissensstand zu erhöhen.
Today I would just like to formulate some thoughts about the artillery, especially what interested me and why. The artillery consists not only of the guns alone, but comprise a large organization with many additional pieces of equipment, optical instruments, vehicles, not to forget the men who operate these equipment and fight with them. And these gunners, NCOs and officers work together in a certain way, follow precise guidelines and drills that were designed in the more or less official doctrines and tactics, and have developed their own perspectives and traditions.

Their weapon is not, as it is said pointedly, the gun, but the shell fired from it. And here it is not just the question how far is the range of your cannon or howitzer, or which caliber it has, but also whether the target could be identified and hit at all, and what effect the shell has. Just as crucial is the rate of fire, i.e. how many shells can be brought into the target area in a given time frame. For some purposes the explosive effect is more important, even if only a few heavy shells per hour can be fired. Therefore in earlier times there was the distinction between the field artillery and the foot artillery. The former, as the name suggests, designed for the field, the pitched battle, and the latter with its heavy pieces for the fortress war, pulled by slow moving carts, accompanied by the gunners on foot.

This interaction between technical performance and tactical usability is what really interests me. And for this aim one has to deal with both technology and its handling as well as its actual tactical use. The artillery has always been a support weapon, and therefore one must necessarily deal with the tactics of the other weapons in order to understand their respective capabilities. As long as the infantry marched up in dense masses on the battlefield, the direct shot was actually the usual artillery tactics. Smokeless powder, rifled and breech-loading guns, far-reaching infantry rifles, machine guns and much more changed the battlefield situation more rapidly. Until the Second World War the artillery routinely had shot from hidden firing positions at single) targets difficult to detect in the emptiness of the battlefield. At this time the artillery was no longer the undisputed "King of Battle", but was overshadowed by the new and shiny Air Force. However, the rockets as a new (or exactly: new discovered) type of weapon in the form of "Rocket Artillery" (or in the Wehrmacht under the code name "Nebeltruppe") were attributed to the classic (tube) Artillery (and sometimes subordinated). Only later the rocket troops became either independent or as ICBM were subordinated to the Air Force. The field rocket launchers remained part of the conventional artillery.

Hence I not only show interest in the mechanics of the guns and shells, which explosives, propellants and fuses are used, the process during the shot, and the effect on the target, but I also want to know how and why this technology has been developed and introduced. In particular the decision to introduce a certain design of a gun is often dependent on military traditions, prejudices, outdated war experiences and prevailing tactical doctrines. Otherwise a new technique could significantly affect the tactics and overthrow conventional assumptions about warfare. Unfortunately this process is usually associated with high losses until the military establishment has adjusted to the new conditions. During World War I this learning process was particularly terrible.

On the other hand I'm interested in the handling and directing of guns, including the target observation, the preceding survey of the firing position, types and methodes of artillery fire, artillery tactic in conjunction with other weapons, organization of the artillery units and their weight in the overall organization, training and development of artillery troops, and of course the logistics of ammunition supply, which is essential for effective artillery use.

Therefore I intend to deal with the artillery under the mentioned aspects, currently mainly with the German Artillery of World War II, and for that I'll express my thoughts on certain points from time to time in this blog, in the hope to trigger a discussion with the readers to increase our common knowledge.

Wednesday, November 27, 2013

Super Cannons

Super Cannons


Toller Bericht über Superkanonen in der Internet-Ausgabe der "Presse"!

Der Aufhänger dafür sind zwei vermutliche Superkanonen in China,
es wird aber auch sehr ausführlich über andere derartige Geschütze,
beginnend beim Paris-Geschütz über den 2.Weltkrieg bis hin zu Gerard Bull und den
irakischen Versuchen (Babylon-Geschütze) berichtet.

Link:
Satellitenfotos enttarnen chinesische Supergeschütze
Great Report on Super Guns in the Internet Version of the Austrian Newspaper "Die Presse"!

The report starts with two suspected Super Cannons in China
but it has also many details about other guns,
starting with the Paris-gun from WWI, more about certain guns in the 2rd World War
and leads through to Gerard Bull and the Iraqi guns, the so called 'Babylon Guns')

Link:
Satellite Photos unmask Chinese Super guns

Sunday, June 30, 2013

Lecture of Dr Ortner

Lecture of Dr Ortner


Vortrag "Die Geschichte der Artillerie vom Mittelalter bis zum Vorabend des 1. Weltkrieges":

Der Direktor des Heeresgeschichtlichen Museums (HGM), HR Dr. M. Christian Ortner schildert die Entwicklung dieser Waffengattung
am Sonntag, 07.07.2013, um 11.00 Uhr und 14.15 Uhr
Freier Eintritt am Sonntag, Führungsgebühr 2,20 EUR

Dr. Ortner ist ein ausgewiesener Artillerie-Spezialist, daher sicher ein besonders empfehlenswerter Termin für alle Artillerie-Interessierten!

Lecture "The History of Artillery from the Middle Ages to the Eve of the First World War I"

The Director of the Austrian Army Museum (Heeresgeschichtliches Museum = HGM), HR Dr. M. Christian Ortner describes the development of this weapon branch
on Sunday the 7th July 2013, at 11 o'clock and 14.15
Free admission on Sunday, Lecture 2,20 Euro

Dr. Ortner is a certified artillery specialist, so especially recommendable for all interested in artillery!

Monday, June 10, 2013

Bilingual Blog

Bilingual Blog


Diesen Blog wollte ich ursprünglich nur auf Englisch schreiben.
Da aber einige Freunde gemeint haben, daß sie ihn doch lieber auf Deutsch lesen möchten,
ich aber auch gerne weltweit gelesen werden möchte (was nur in Englisch möglich ist), habe ich mich entschlossen,
den Blog zweisprachig in Deutsch und Englisch zu verfassen.

Dazu habe ich glücklicherweise im Web eine Anleitung gefunden, wie man zwischen zwei Sprachen umschalten kann.
Unter http://it4zwigge.blogspot.co.at/2011/12/blogger-posts-zweisprachig-ausliefern.html kann diese sehr nützliche Anleitung abgerufen werden.

Leider ist es derzeit nicht möglich, die untergeordneten Seiten (z.B. Artillery Links) zweisprachig darzustellen, diese bleiben daher vorläufig in Englisch.
First, my intention was just to publish this blog in English.
Some friends wished that they had rather wanted to read it in German,
but I also would like to be read worldwide (which is only possible in English), so I decided to write the blog bilingual in German and English.

Fortunately I have found instructions 'how to switch between two languages' on the web.
You can find this very useful guide at:
http://it4zwigge.blogspot.co.at/2011/12/blogger-posts-zweisprachig-ausliefern.html

Monday, June 3, 2013

Just started !

Just started !


Heute habe ich (endlich!) mit meinem Blog über Artillerie begonnen!

Mein Hauptthema wird die Artillerie des 2.Weltkrieges sein,
manchmal aber auch mit ausgedehnten Ausflügen in die frühere (und ebenso interessante) Geschichte der Artillerie,
zurück bis zur Antike (zu den Kriegsmaschinen der alten Griechen und Römer).

Siehe dazu auch mein Titelbild, das in einer der Artilleriehallen des Wiener Arsenals aufgenommen wurde!
Als österreichischer Patriot werde ich selbstverständlich auch von Zeit zu Zeit die Österreichische Artillerie in diesem Blog behandeln,
und dazu ist das Heeresgeschichtliches Museum (HGM) natürlich eine besonders wichtige Quelle.

Link zum HGM: http://www.hgm.or.at/
Today I launched (finally!) my blog about artillery!

My main theme will be the artillery of WWII,
sometimes extended into the depth of artillery history,
back to ancient times (the war machines of the old greeks and romans).

See above my cover picture which is taken in one of the artillery halls of the Arsenal of Vienna !
As an Austrian patriot the history of the Austrian artillery will also sometimes be covered in this blog
and the Austrian Army Museum (Heeresgeschichtliches Museum = HGM) is a main source for this theme.

Link to the HGM: http://www.hgm.or.at/